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Diese hervorragende frühe sibirische Fleischtomate bringt große rosa-violette Früchte mit einem Gewicht von 200 bis 500 g und einem herrlich süßen Geschmack hervor. Das dichte, feste Kerngehäuse und die fleischige Struktur ermöglichen es, die Tomaten in sehr feine und gleichmäßige Scheiben zu schneiden.
Eigenschaften:
Reifezeit: Früh
Gewicht: 200–500 g
Form: Abgeflacht
Textur: Fleischig
Wachstumstyp: Indeterminiert
Farbe: Rosa
Pflanzenhöhe: bis zu 200 cm
Laub: Normal.
Historischer Hintergrund: Diese etablierte alte Sorte (Heirloom) stammt aus dem Altai-Gebirge — einer malerischen Bergregion im Süden Sibiriens, nahe der Grenze zu China.

* Empfehlungen für den Tomatenanbau im Freiland.
Die Tomate gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Sie ist eine einjährige krautige Pflanze (unter günstigen tropischen Bedingungen mehrjährig). Bei Direktsaat ins Freiland bildet sie eine Pfahlwurzel, die bis zu 1,5-2,5 m tief eindringt, während verpflanzte Sämlinge ein robustes, faseriges Wurzelsystem von 50-70 cm Tiefe entwickeln. Die Tomate ist sehr wärmeliebend. Die Samen der meisten Sorten beginnen bei +10...+15°C zu keimen, die optimale Keimtemperatur liegt jedoch bei +22...+25°C. Sinkt die Temperatur auf +13...+15°C, öffnen sich die Blütenknospen nicht und fallen ab; bei +10°C stellt die Pflanze das Wachstum vollständig ein. Leichte Fröste (-1 bis -2°C) sind für die meisten Sorten tödlich, während bei sehr schwachen Frösten (-0,5 bis -0,8°C) möglicherweise nur die Blüten und jungen Früchte erfrieren.
Die Tomate ist resistent gegen trockene Luft. Dies liegt an ihrem starken und gut entwickelten Wurzelsystem. Für ein normales Pflanzenwachstum ist eine Luftfeuchtigkeit von 70-80% optimal.
Im Vergleich zu anderen Gemüsearten ist die Tomate weniger anspruchsvoll in Bezug auf die Bodenfruchtbarkeit. Die höchsten Erträge werden auf leichten, gut strukturierten, sich schnell erwärmenden und humusreichen Böden erzielt.
Als lichtliebende Kultur gedeiht die Tomate hervorragend bei lang anhaltender, intensiver Sonneneinstrahlung. Bei Lichtmangel verlangsamt sich die CO2-Aufnahme, und das Wachstum verzögert sich erheblich. Sie stellen hohe Ansprüche an die Lichtintensität.
Anbau.
Die hohe Produktivität und der frühe Ertragsbeginn von Tomaten hängen direkt von den Anbaubedingungen ab. Erhöhte Temperaturen, gute Beleuchtung und optimale Bewässerung sind die Hauptfaktoren, die Wachstum, Reifung und Ertrag bestimmen. Die besten Böden sind lockere, feuchtigkeitsspeichernde, humusreiche Böden mit neutraler oder leicht saurer Reaktion (pH-Wert um 6,5).
Vorkulturen: Wintergetreide, umgebrochenes mehrjähriges Gras, Hülsenfrüchte, Früh- und Blumenkohl, Gurken, Zwiebeln. Beim Direktsaatverfahren erfolgt die Aussaat, wenn sich der Boden in 5-6 cm Tiefe stabil auf +10...+12°C erwärmt hat.
Beim Anbau mit Jungpflanzen werden diese ins Beet gepflanzt, sobald keine Spätfröste mehr zu erwarten sind. Pflanzdichte: 4-10 Pflanzen pro 1 m² (je nach Wuchskraft der Sorte).
Der Saatgutbedarf liegt beim Pflanzenanbau bei 0,2-0,25 kg/ha und bei der Direktsaat bei 0,5-1,0 kg/ha.
Tomaten entziehen dem Boden viele Nährstoffe und benötigen während der Fruchtbildung viel Wasser; sie sind relativ trockenheitstolerant, vertragen aber absolut keine Staunässe.
Bei der Düngung ist zu beachten, dass frischer organischer Dünger (Mist) der Vorkultur gegeben werden sollte. Bei der mineralischen Kopfdüngung sollte die Kaliummenge die Stickstoffmenge um das 2- bis 2,5-fache übersteigen. Auf 1 m² werden in der Regel 10-15 kg Humus (Kompost), 50-60 g Stickstoff- und Phosphordünger sowie 80-100 g Kaliumdünger ausgebracht. Zu viel Stickstoff führt zu starkem Blattwachstum auf Kosten der Früchte.
Die Anzucht hochwertiger Jungpflanzen ist extrem wichtig; die Aussaat beginnt 60-65 Tage vor dem Auspflanzen. Torf- oder Plastiktöpfe sollten 10x10 oder 8x8 cm groß sein. Die Saattiefe beträgt 1-2 cm.
Bei +20...+25°C erscheinen die Keimlinge meist am 5.-6. Tag. Danach sollte die Temperatur tagsüber auf +17...+18°C und nachts auf +12...+14°C gesenkt werden, um ein Vergeilen zu verhindern.
Pikierte Sämlinge werden 2-3 Tage lang vor direkter Sonne geschützt; in der ersten Woche werden +20...+22°C (bei trübem Wetter +15...+16°C) eingehalten.
Nach Bedarf, selten, aber durchdringend gießen. 10-12 Tage vor dem Auspflanzen werden die Pflanzen abgehärtet (kühler stellen, lüften).
Beim Einpflanzen sollten die Wurzeln bis zu den Keimblättern mit Erde bedeckt werden. Stark vergeilte Pflanzen werden schräg (im Graben) gepflanzt und bis zu einem Drittel des Stängels mit Erde bedeckt, damit sich zusätzliche Wurzeln bilden.
Nach dem Pflanzen reichlich angießen. Danach (bis zur massenhaften Fruchtbildung) nur mäßig gießen.
Zwei Wochen nach der Pflanzung werden die Tomaten mineralisch gedüngt (20-30 g Mehrnährstoffdünger auf 10 l Wasser). Später wird die Dosis auf 40-50 g erhöht.

